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Wickelanwendungen

PRAKTISCHE TIPPS

  • Lernen Sie, auf Ihren Körper zu „hören“. Das persönliche Empfinden bestimmt, wie oft und wie lange ein Wickel angelegt wird.
  • Wickelanwendungen in einem warmen Raum durchführen
  • Sämtliche Wickelmaterialen vorbereiten, Tücher bei Bedarf anwärmen
  • Vor dem Anlegen die Temperatur des Wickels auf der Innenseite des Unterarms prüfen.
  • Auf warme Füße und eine bequeme Liegeposition achten

Warme Wickel wärmen den ganzen Körper, beruhigen und entspannen, regen den Stoffwechsel, Durchblutung und Verdauung an und lindern Schmerzen. Sie schenken ein Gefühl der Geborgenheit und Wärme, stärken die Abwehrkräfte und sind hilfreich bei depressiven Verstimmungen, Husten, Bronchitis Ohrenschmerzen und rheumatischen Schmerzen.

Heisse Wickel sind hilfreich bei Abszessen, chron. Gelenksentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Rückenschmerzen und Verspannungen.

Kühle Wickel wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd und entspannend, z.B. bei akuten Gelenksentzündungen, Halsschmerzen, Hexenschuss.


Diese und weitere gute Tipps zum Thema Naturheilkunde finden Sie im Buch

"Entdecke die sanften Heilkräfte der Natur"
von Brigitte Staffner

Brustwickel mit Kartoffeln

Dieser Wickel eignet sich besonders zur abendlichen Anwendung bei Kindern mit Husten.

Man kocht 4-6 Kartoffeln mitsamt der Schale und legt diese dann auf ein Tuch und gibt die Ränder von allen Seiten her darüber. Dann zerdrückt man die Kartoffeln mit der Faust bis sie ganz weich sind und verschließt die flache Kompresse mit Klebeband. Man legt ein Außentuch auf der entsprechenden Höhe aufs Bett und lässt den Patienten draufliegen. Sobald die Kartoffelkompresse nicht mehr zu heiß ist  (ca. 8 -10 Minuten nach dem Kochen – Temperatur am Unterarm prüfen!!!), legt man sie auf die Brust des Patienten. Wenn die Wärme knapp ertragen wird, wartet man noch kurze Zeit mit dem Umwickeln  der Tücher, da der Wickel seine intensive Wärme erst nach dem Anziehen der Außentücher ausbreitet. Man sollte darauf achten, dass der Wickel warm bleibt ( z.B indem man eine flache Wärmeflasche darauf gibt) und der Patient gut zugedeckt ist. Man lässt den Wickel solange er schön warm empfunden wird bzw. kann man ihn auch über Nacht einwirken lassen.

Bienenwachs

Bienenwachsbehandlungen sind milde Wärmebehandlungen, sie beruhigen, wirken schleimlösend bei Husten und lindern Hustenreiz. Ihre Anwendung erfolgt bei Husten / Bronchitis bzw. auch als Erkältungsvorbeugung an nasskalten Tagen.

Fertige Bienenwachskompressen erhält man in Drogerien und Apotheken oder man stellt sie selbst her. Dazu taucht man einen ca. 10x20 cm großen Baumwolllappen 2-3 x in reines flüssiges Bienenwachs, lässt ihn dann trocknen und verpackt ihn in Pergamentpapier oder in einen Plastiksack.

Für die Anwendung werden alle Materialien vorgewärmt: Bienenwachskompresse (eingehüllt in Folie) und die Tücher legt man zwischen Wärmeflaschen – nicht zu heiß, sonst verläuft das Bienenwachs. Nach etwa 10 Minuten nimmt man die Bienenwachskompresse heraus, entfernt die Folie und legt die Kompresse auf die Brust. Sofort mit den angewärmten Tüchern umhüllen und satt verschließen. Es ist wichtig, dass die Kompresse so warm gehalten wird, dass sie auf der Haut  „klebt“. Die Kompresse bleibt so lange sie angenehm und warm empfunden wird, über Stunden oder den ganzen Tag oder die Nacht über, angelegt.