Zeit für Kinder

Kinder und Eltern haben heute in der Regel Vieles – sehr oft aber mangelt es ihnen an Zeit: Zeit füreinander und auch Zeit für sich selbst. Dabei ist das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sogar in der UN – Kinderrechtskonvention festgelegt.

Kinder lernen vor allem im Spiel viel und gerne, dafür brauchen sie Freiräume und Zeit. Das Unterrichtspensum, die außerschulischen Bildungsansprüche, und nicht selten die von Eltern an ihre Kinder herangetragenen Erwartungen, ständig „Bestleistungen“ zu bringen, führt aber immer öfter zu Überforderung und Frustration.

Wenn die Bedürfnisse der Kinder und Eltern Berücksichtigung finden sollen, so braucht es also Zeit von beiden Seiten. Nur im Miteinander entsteht die Geborgenheit, die für eine glückliche Kindheit unabdingbar ist und später auch für eine stabile erwachsene Persönlichkeit. Schenken wir unseren Kinder also Zeit - ein gemeinsames Spiel oder Bewegung in der freien Natur,…… gemeinsam verbrachte Zeit ist das Kostbarste, was wir unseren Kindern mitgeben können und kommt letztlich auch uns Eltern wieder zu Gute.

Zwei ganz besondere Geschenke

Mama, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens
von Elma van Vliet, Ilka Heinemann und Mathias Kuhlemann

Papa, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens
von Elma van Vliet, Ilka Heinemann und Mathias Kuhlemann

Diese beiden Bücher enthalten viele Fragen an die Eltern und auch viel Platz, um die Antworten hineinzuschreiben: alles über Liebe, Kindheit, Freizeit und Persönliches: Was wolltest du werden, als du klein warst, wer war deine erste große Liebe, was würdest du rückblickend auf dein Leben heute anders machen,…. Ausgefüllt wird dieses Geschenk zu einem persönlichen und wertvollen Erinnerungsbuch für die ganze Familie.

Was macht Ihr Leben reicher?

Hier wieder einmal eine schöne Geschichte zum Nachspüren:

Seit Monaten plante meine Familie die Besteigung des Großglockners. Als der Tag X da war, fuhren wir nach Osttirol nächtigten im Lucknerhaus und erfreuten uns eines wunderbaren Sonnenaufgangs, der einen herrlichen Herbsttag erwarten ließ. Beim Frühstück erreichte uns der Anruf unseres Bergführers, dass er krank wäre, mit uns die Tour nicht machen könnte und er keinen Ersatz finden könnte, da alle Bergführer ausgebucht wären.

Die Wirtin konnte die Enttäuschung an unseren Gesichtern ablesen, so dachte sie scharf nach und gab mir eine Telefonnummer eines Bergführers, der hauptberuflich einer anderen Tätigkeit nachging. Mit einem flauen Gefühl im Bauch läutete ich Martin um 7h 15 an. Über meinen Anruf überrascht wollte er meine Bitte nochmals überlegen, da er für seinen freien Tag bereits etwas anderes geplant hätte. Es dauerte keine 15 Minuten, da erhielten wir seine Zusage. Unter seiner ausgezeichneten ruhigen Führung erreichten wir unser heiß ersehntes Ziel und waren reich beschenkt. Sicherlich wird uns Martin als Ersthelfer aus unserer „Bergnot“ in alle Ewigkeit mit großer Dankbarkeit in Erinnerung bleiben.