Alphabet der Liebe


A
lltag, Angst…

Brauchtum, Blumen...

Charakter, Charme, Charisma…

Dynamik, Demut, Daheim…

Erziehung, Erlebnis, Enttäuschung…

Freude, Frieden, Fragen…

Gemeinschaft, Glaube, Gastfreundschaft…

Heimat, Hoffnung, Hass…

Ideal, Invalidität, Initiative…

Jugend, Jubel, Jubiläum…

Kritik, Konflikt, Krise…

Liebe, Lust, Leid…

Musik, Medien, Mitmenschen…

Nähe, Nöte, Neid…

Offenheit, Ordnung, Opfer…

Persönlichkeit, Partnerschaft, Probleme…

Qualität, Quelle, Querulant…

Reue, Risiko, Religion…

Spiel, Sexualität, Schmerz…

Trauer, Treue, Tod…

Unrecht, Unfrieden, Umkehr…

Verantwortung, Versöhnung, Verletzbarkeit…

Wohnung, Wärme, Wahrheit…

X-Beliebigkeit, Xanthippe, X-Chromosom…

Y-Chromosom, Yoga, Yogi…

Zärtlichkeit, Zuneigung, Zuhause…

(aus du und ich und wir von Peter Neysters)

10 Tipps für deine Kommunikation in der Familie

  1. Gehe nicht davon aus, dass du schon vorher weißt, was dir der andere sagen möchte. Hör genau zu und frage nach!
  2. Versuch dich in den anderen hineinzuversetzen, sein Denken und seine Gefühle zu verstehen. Sag in deinen eigenen Worten, was du verstanden/gehört hast.
  3. In einem Streitgespräch, in dem einer Sieger bleibt und gewinnt, verlieren beide Partner. Gewinnen ist in einer Familie kein erstrebenswertes Ziel. Nur wenn ein Kompromiss gefunden wird, mit dem alle leben können, gewinnenauch alle.
  4. Vermeide Vorwürfe und Manipulieren. Versuche mit Ich-Botschaften deine persönliche Meinung mitzuteilen. Keine Verallgemeinerungen! Sätze mit: man…alle….immer…nie….sind verboten.
  5. Erkläre deine Anliegen möglichst direkt und deutlich, nicht durch die Blume.
  6. Gehe nicht davon aus, dass der andere deine Gedanken lesen kann. Menschen ticken verschieden und was für mich selbstverständlich ist, muss es für den anderen noch lange nicht sein.
  7. Bei Konflikten gib dir Zeit, die Gefühle ein bisschen herunterzufahren, aber suche möglichst zeitnah eine Lösung und ein Gespräch über den Konflikt.
  8. Grabe nicht im Museum der Verletzungen immer wieder alte Vorwürfe aus, bleibe bei dem aktuellen Thema. Vergebung von alten Verletzungen ist in einer Familie immer wieder nötig.
  9. Schweigen ist nicht Gold sondern der Tod einer Beziehung. Versuch immer im Gespräch miteinander zu bleiben und nichts unter den Teppich zu kehren.
  10. Bemühe dich um Anerkennung und Wertschätzung deines Gegenübers auch in schwierigen Situationen. Ermutigung hat noch keinem geschadet!

Kindermund tut Wahrheit kund

Auf die Frage „ Was ist eine Familie“ antworteten Volksschulkinder:

  • In meiner Familie gibt es einen Vater, eine Mutter, zwei ältere Brüder und mich. Wir haben auch einen Hund. Er gehört auch zu unserer Familie, hat aber nebenbei noch eine eigene.
  • In meiner Familie findet mein Vater meine Mutter hübsch, und sie findet das auch. Sie ist nämlich ziemlich eingebildet.
  • In meiner Familie machen alle immer dasselbe, zum Beispiel Fernsehen.


10 – 14 jährige antworteten auf die Frage, was eine gute Familie ist, Folgendes:

  • Man schaut sich an und weiß Bescheid.
  • Man muss Heimweh nach seiner Familie bekommen, dann ist die Familie gut.
  • Man erkennt eine prima Familie an den Gesichtern. Wenn alle lachen und fröhlich sind, dann ist alles in Ordnung.
  • Der Vater trinkt nicht, die Mutter motzt nicht. Die Kinder helfen sogar freiwillig. Nur die Katze darf tun, was sie will.
  • Eine Wunschfamilie ist so: Jeder hat seine Freiheiten und keiner nutzt sie.


Ganz ähnlich antworteten auch Erwachsene:

Familie bedeutet vor allem, Menschen haben, auf die man bauen kann, heißt lieben und geliebt werden…heißt unter Menschen leben, die mich verstehen und auf die ich stolz sein kann, und es heißt, viel Freude haben.