Bewegung im Alter

Die Alterungsvorgänge haben nicht nur biologische Ursachen, sondern werden wesentlich durch einen Mangel an körperlicher Aktivität beeinflusst. Deshalb altern Menschen, die sich zu wenig bewegen, rascher als jene, die regelmäßig und vor allem lebenslang ausreichend körperlich aktiv sind.

Schon ab dem 35. Lebensjahr nimmt die körperliche Leistungsfähigkeit langsam ab. Infolge der Alterungsprozesse sinkt der Energiegumsatz, die Muskeln werden schwächer, die Ausdauer lässt nach, und die Knochendichte nimmt ab. Die Leitfähigkeit der Nerven und die Reflexe werden langsamer: Das Immunsystem verliert an Widerstandskraft, und es beginnen sich chronische Krankheiten zu entwickeln. Diese Alterungsprozesse können aber durch körperliche Aktivität und gezieltes Training wesentlich verzögert werden.

Bewegung schützt auch vor chronischen Erkrankungen, die besonders häufig im Alter auftreten. Dazu zählen Adipositas, Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit oder Schlaganfall), Wirbelsäulenschäden, Osteoporose, Arthrose und Krebs.